Die ECH will nicht nur die Perlenkette wieder erstrahlen lassen, sondern auch zwei dahinterliegende Gebäude neu bauen: „Ensemble Villa“ und „Ensemble Palais“ sollen sich harmonisch in das Gesamtbild einfügen.

Neben der Sanierung und Restaurierung der historischen Gebäude in Heiligendamm wurde schon 2003 in städtebaulichen Planungen der Gedanke gefasst, auf der südlichen Seite der Prof.-Dr.-Vogel-Straße, zwischen den Gebäuden „Kolonnaden“ und „Villa Prinzessin Reuß“, zwei neue Gebäude entstehen zu lassen. In einem aufwändigen und langwierigen Werkstattverfahren nahmen in enger Zusammenarbeit mit der Entwicklungs-Compagnie Heiligendamm (ECH), dem Architektur- und Planungsbüro Dr. Frank Mohr aus Rostock, dem ehemaligen Leiter der Fachschule für angewandte Kunst, Prof. Joachim Skerl, sowie in ständiger Abstimmung mit dem Landkreis Bad Doberan viele renommierte Architekturbüros und Landschaftsarchitekten an den Detailplanungen teil. Es galt, die klassizistische Formsprache der bestehenden Bäderarchitektur aufzugreifen, die Bauten in ihrer Ausrichtung harmonisch in das bestehende Gesamtbild einzufügen und die einmalige Lage der vorhandenen Häuser ebenso wie die ortsbildende Waldkulisse zu berücksichtigen.

Ergebnis des Werkstattverfahrens: Durch die zwei Neubauten „Ensemble Villa“ und „Ensemble Palais“ soll die Prof.-Dr.-Vogel-Straße südseitig gefasst und aufgewertet werden, wobei die typische geschwungene Form des Straßenverlaufes betont und akzentuiert werden soll. Ziel ist es, die große Lücke zwischen den Gebäuden „Kolonnaden“ und „Villa Prinzessin Reuß“ mit zwei Gebäuden zu schließen. Diese sensibel eingefügten und maßstäblich angepassten Neubauten sollen den historischen Teil Heiligendamms attraktiver denn je erscheinen zu lassen. Die ECH versteht die aus dem Werkstattverfahren geborenen Neubauten daher als Ergänzung zum bestehenden Villenensemble.

In der „Ensemble Villa“ werden acht bis zehn private Wohnungen über drei Etagen mit Wohnflächen zwischen 70 und 180 m² und Terrassen oder Balkonen entstehen. Die Wohnungen sowie die geräumigen Abstellflächen im Kellergeschoss werden über einen Personenaufzug erreichbar sein. Auf einer gemeinschaftlichen Terrasse, die sich über etwa zwei Drittel der Dachfläche erstreckt, werden Sie einen tollen Blick auf die Ostsee genießen können.