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Verkaufs- & Reservierungsstatus aktualisiert am 04. März 2016

Gleich nach dem Verkauf Heiligendamms an Baron von Kahlden im Jahre 1873 entstanden das “Grand Hotel”, die “Villa Großfürstin Marie” und der Seeflügel des Badehauses (heutiges “Haus Mecklenburg”). In diesem Zusammenhang erwähnt Nizze auch den Bau der „Villa Sporn“ von 1874 in der Nähe des Waldhauses (heutiges Linden-Palais).

Die sechs Achsen der Westfassade sind, wie bei den Logierhäusern, zurückhaltend gestaltet. Die Akzente liegen in der Gartenfront, die wie für die Bäderarchitektur typisch, alle Möglichkeiten der Verbindung von Außen- und Innenraum über Balkone, Loggien und Terrassen nutzt. Drei Mittelachsen sind stark vorgezogen. Dadurch entsteht ein spannungsvoller Rhythmus wie 1:3:2. Ein flaches Dach unterstreicht den kubischen Gesamteindruck des Hauses.

Trotz der unterschiedlichen Tektonik werden die Villen Adler und Sporn durch die gleichen Fensterformen und Fassungen verbunden. Wie in Heiligendamm typisch, erhalten beide Häuser ein durch horizontale Putzfugen betontes Untergeschoss. Beide Villen nehmen den mit der Perlenkette vorgegebenen Landschaftsbezug wieder auf. Auch der Baustil entspricht dem für Heiligendamm typischen zurückhaltenden Historismus.

In ihrer Großzügigkeit sind sie wie die Bauten der 70er Jahre des 19. Jahrhunderts Zeichen der sorglosen Belle Epoque.

Die “Villa Sporn” bieten wir Ihnen zum Erwerb im unsanierten Zustand an. Das Gebäude ist auf der Liste der Baudenkmale in Bad Doberan aufgeführt. Die Sanierungsaufwendungen sind daher im Rahmen der §§ 7 i oder 10 f Einkommensteuergesetz erhöht abschreibbar (Denkmal-AfA).

Das Gebäude verfügt über eine Nutzfläche von ca. 335 m². Die Grundstücksfläche beträgt 1.449 m².